Kapitel 03
Ausgaben
Drei Monate tracken, dann steht die wichtigste Zahl: die Nettomonatsausgaben.
Tracking
Was nicht gemessen wird, lässt sich nicht steuern. Drei Monate reichen für ein belastbares Bild.
Banking-Apps mit Kategorien
Automatisch, aber oft ungenau bei Bargeld.
Haushaltsbuch-Apps
z. B. Finanzguru, Outbank, MoneyMoney.
Eigene Excel-Tabelle
Volle Kontrolle, keine Datenweitergabe an Dritte.
Drei Monate am Stück
Erst dann sind Ausreißer als Ausreißer erkennbar.
Ziel: die durchschnittlichen Nettomonatsausgaben.
Diese eine Zahl brauchen wir gleich für den Notgroschen – und später für jede Prognose.
Wenn du keine App dafür einrichten willst: Hier kannst du direkt erfassen. Betrag, Kategorie, fertig – nach drei vollen Monaten steht dein Schnitt.
Ausgaben erfassenKontomodell
Meine Empfehlung: ein Hauptkonto als Drehscheibe, getrennte Konten für Notgroschen, Dauerausgaben und Urlaub. Das Gehalt läuft vollständig durch das Hauptkonto und wird von dort verteilt.
Hauptkonto = Durchlauf
Hier kommt das Gehalt an, von hier gehen alle Daueraufträge ab. Am Monatsende soll wenig übrig bleiben – der Rest ist bereits verteilt.
Notgroschen getrennt
Auf einem eigenen Tagesgeldkonto, am besten bei einer anderen Bank. Was man nicht sieht, gibt man nicht aus.
Dauerausgaben ansparen
Versicherungen, KFZ-Steuer, Rundfunkbeitrag: jährliche Posten monatlich zurücklegen, statt sie als Überraschung zu erleben.
Investitionen als eigener Topf
Der Betrag, der in die Depots fließt, verlässt das Hauptkonto genauso automatisch wie die Miete.
Das Kontensystem gibt es hier als ausfüllbares Arbeitsblatt – mit Gegenrechnung, die sofort anzeigt, ob deine Aufteilung aufgeht.
Kontensystem ausfüllen